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    Lokalisieren von Exemplaren

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    Um Fernleih-Exemplare zu lokalisieren, müssen Sie eine der folgenden Rollen innehaben:
    • Benutzungsservice-Mitarbeiter (für die Fernleih-Bibliothek)
    • Benutzungsservice-Manager (für die Fernleih-Bibliothek)
    Der Lokalisierungsprozess gleicht die Metadaten einer Fernleihbestellung mit einer Katalog-Ressource ab.
    Der Lokalisierungsprozess erstellt eine Rota-Liste der potentiellen aktiven Fernleihpartner, die durchsucht werden, um die Fernleihbestellung zu erfüllen. Die Rota-Liste wird basierend auf Rota-Vorlagen erstellt (siehe Konfiguration von Rota-Vorlagen).
    Dieser Prozess wird als direkte Fernleihe ausgeführt, wie folgt:
    • Lokalisieren einer passiven Fernleihe – Lokalisiert eine passive Fernleihbestellung in den Katalogen des Partners. Alma durchsucht die Kataloge aller Rota-Partner, um festzustellen, ob der Partner den bestellten Datensatz besitzt. Die Ressource wird nur von Partnern bestellt, die die bestellte Ressource besitzen. Wenn die Lokalisierung fehlschlägt, wird der Partner aus der Rota entfernt. Passive Fernleihbestellungen werden vom Senden an gebende Fernleihpartner gesperrt, wenn es eine Übereinstimmung in lokalem Besitz für das bestellte Material gibt.
      Wenn Sie einen Wert im Feld Bestandscode auf der Seite Fernleihpartner konfigurieren (Benutzung > Fernleihe > Partner, wählen Sie Aktionen > Bearbeiten für einen Partner), wird der Lokalisierungsprozess nur dann erfolgreich abgeschlossen, wenn die Ressource in der durch den Wert Bestandscode spezifizierten Bibliothek gefunden wird. (Details finden Sie unter Fernleihpartner).
      Alternativ können Sie mehrere Bestandscodes einer Bibliothek zuordnen, sodass der Lokalisierungsprozess erfolgreich abgeschlossen wird, wenn einer der zugeordneten Bestandscodes übereinstimmt. Für Details kontaktieren Sie den Ex Libris Support.
      Für Details zum Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe siehe Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe.
    • Lokalisieren einer aktiven Fernleihe – Lokalisiert eine aktive Fernleihbestellung im Katalog des gebenden Fernleihpartners. Alma durchsucht den Lokalisierungskatalog, um eine Übereinstimmung im lokalen Bestand für die Metadaten einer Bestellung von einem externen Besteller zu finden. Gebende Fernleihpartner wissen automatisch, ob sie die bestellte Ressource besitzen, und sie können den Status des entsprechenden Bestandes auf einen Blick sehen.
      Für Details zum Lokalisierungsprozess der aktiven Fernleihe siehe Lokalisierungsprozess der aktiven Fernleihe.
    • Eigener Besitz – Lokalisiert eine passive Fernleihbestellung im Katalog des nehmenden Fernleihpartners, bevor die Bestellung an den Partner gesendet wird. Diese Suchart legt fest, ob die Bestellung der Ressource eines Partners durch den lokalen Bestand erfüllt werden kann, oder ob die Bestellung an einen externen Fernleihpartner weitergeleitet werden muss, als Teil des Lokalisierungsprozesses der passiven Fernleihe.
      Für Details zum eigenen Besitz siehe Eigener Besitz.
    Die Lokalisieren-Suche funktioniert in ähnlicher Weise wie die Bestandssuche:
    • Alle Felder 100, 110 und 111 werden durchsucht.
    • Daten in $$d werden durchsucht.
    • 245 $$ b wird durchsucht.
    • Die ISBN wird durchsucht (unabhängig davon, ob sie 10- oder 13-stellig ist).
    • Die ISBN wird nach $$z durchsucht.
    • Eine OCLC-Kontrollnummer hat ein Präfix, das einem Begriff mit Präfix oder ohne Präfix zugeordnet wird. Es wird empfohlen, das Präfix zu entfernen.
    Dieser Abschnitt beschreibt die unterschiedlichen Stufen im Lokalisierungsprozess, seine Überwachungs-Werkzeuge und wie der Prozess konfiguriert wird.

    Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe

    Der Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe wird als Teil der Lokalisierungsprofile konfiguriert (siehe Konfiguration von Lokalisierungsprofilen). Es gibt Lokalisierungsprofile mit den folgenden Typen:
    • Z39.50 – Wenn das Lokalisierungsziel keine Alma-Institution ist, kann sein Katalog von Alma durchsucht werden, unter Verwendung des Protokolls Z39.50. Der Zielpartner muss einen offen zugänglichen Z39.50 Server betreiben. Eine Suchanfrage sucht nach dem Titel und der ISBN/ISSN der Bestellung. Ein oder mehrere übereinstimmende Ergebnisse gelten als erfolgreiche Suche.
      Alma kann Lokalisierungsziele von diesem Typ nur dann definieren, wenn das Lokalisierungsziel Teil eines von Alma durchsuchbaren externen Ziels ist. Wenn ein Partner auf diese Art durchsuchbar ist, sich der Katalog des Partners aber nicht in Almas Liste der durchsuchbaren externen Ziele befindet, kontaktieren Sie bitte Ex Libris Data Services, um diesen Katalog zu einem durchsuchbaren Ziel zu machen.
    • Alma – Wenn das Lokalisierungsziel eine Alma-Institution ist, kann sein Katalog unter Verwendung der Alma-APIs durchsucht werden. Dies unterstützt präzisere Lokalisierungsoptionen.
      Wenn Sie ein Alma-Lokalisierungsprofil verwenden, hängt der Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe von Folgendem ab:
      • Wenn der aktive Fernleihpartner und der Besteller derselben Netzwerkzone oder demselben Benutzungsnetzwerk angehören, gibt es keinen Lokalisierungsprozess, da Alma weiß, welcher Partner den bestellten Titel besitzt. Die Lokalisierung der Bestellung wird dann wie folgt durchgeführt:
        • Die Bestellung wird in Alma gespeichert, mit der Liste der Neztwerkzonen-Mitglieder oder Benutzungsnetzwerk-Mitglieder, die die Ressource besitzen.
        • Für Partner, deren Institutions-ID Teil derselben Netzwerkzone/desselben Benutzungsnetzwerks ist, wie der Besteller:
          Wenn die Institutions-ID mit dem Besteller verknüpft ist, gilt der bestellte Datensatz als erfolgreiche Lokalisierung.
          Wenn die Institutions-ID nicht mit dem Besteller verknüpft ist, gilt der bestellte Datensatz als fehlgeschlagene Lokalisierung.
      • Wenn der aktive Fernleihpartner und der Besteller derselben Netzwerkzone oder demselben Benutzungsnetzwerk angehören, ist der Lokalisierungsprozess von der Konfiguration des Lokalisierungsprofils abhängig:
        • Wenn das Kontrollkästchen Lokalisieren nach Feldern auf der Seite Lokalisierungsprofildetails aktiviert ist, basiert der Ablauf des Lokalisierungsprozesses auf den ausgewählten Unterfeldern (Titel, Verfasser, ISBN/ISSN, Ausgabe, OCLC-Nummer und LCCN, Andere Standard-ID, Strichcode, DOI).
        • Wenn das Kontrollkästchen Lokalisieren nach Feldern auf der Seite Lokalisierungsprofildetails nicht aktiviert ist, oder wenn keines der Unterfelder ausgewählt wurde, basiert der Ablauf des Lokalisierungsprozesses auf den folgenden Kriterien: LCCN, OCLC-Nummer, Titel und ISBN/ISSN.
    Sie können ein Alma-Lokalisierungsprofil konfigurieren, um die Bestellbarkeit und Verfügbarkeit zu testen, durch Aktivierung des Kontrollkästchens Verfügbarkeit/Bestellbarkeit prüfen auf der Seite Lokalisierungsprofildetails (siehe Konfiguration von Lokalisierungsprofilen). Wenn Sie diese Option auswählen, wird der Lokalisierungsprozess nur dann erfolgreich abgeschlossen, wenn der Datensatz beim Partner gefunden wird und zumindest ein Exemplar sowohl verfügbar (Status = Vorhanden) als auch bestellbar ist (die Richtlinie Ist bestellbar für Fernleihe = Richtig).
    Sie fügen das entsprechende Lokalisierungsprofil einem Fernleihpartner bei (siehe Fernleihpartner).
    Sie können den Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe automatisch aktivieren, indem Sie die relevanten Einstellungen beim Konfigurieren eines Lokalisierungsprofils auswählen, wie im folgenden Vorgang beschrieben.
    Um den Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe automatisch zu aktivieren:
    1. Wählen Sie auf der Seite Organisationseinheit (siehe Konfiguration von Bibliotheken) das Kontrollkästchen Bestellung bei lokalisiertem Fehler stornieren, damit Alma eine Bestellung, für die der Lokalisierungsprozess keinen potenziellen Partner finden konnte, automatisch storniert.
    2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Lokalisierungsprofil automatisch aktivieren, damit Alma den Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe automatisch auslöst, wenn eine passive Fernleihbestellung von einer beliebigen Schnittstelle erstellt wird – Alma, Primo oder API.
      Seite Organisationseinheit
    Der automatische Lokalisierungsprozess kann nur dann aktiviert werden, wenn die automatischen Regeln für die Rota-Zuordnung ebenfalls aktiviert wurden, um der Bestellung automatisch eine Rota beizufügen. Der Lokalisierungsprozess wird dann für die automatisch beigefügte Rota durchgeführt.
    Um den Lokalisierungsprozess der passiven Fernleihe manuell zu aktivieren:
    Um Fernleih-Bibliotheksinformationen zu konfigurieren, führen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    • Klicken Sie auf der Seite Passive Fernleihbestellung (Benutzung > Fernleihe > Passive Bestellungen, klicken Sie für eine Bestellung auf Bearbeiten) auf den Button Lokalisieren.
      Seite Passive Fernleihbestellung – Button Lokalisieren
    • Klicken Sie auf der Seite Passive Fernleihbestellung (Benutzung > Fernleihe > Passive Bestellungen) auf den Link Ressource lokalisieren. Dieser Link wird nur angezeigt, wenn die Bestellung einen zugeordneten Partner oder eine zugeordnete Rota hat .
      Seite Passive Fernleihbestellungen – Link Ressource lokalisieren

    Lokalisierungsprozess der aktiven Fernleihe

    Der Lokalisierungsprozess der aktiven Fernleihe kann automatisch oder manuell aktiviert werden, nach dem Erstellen einer aktiven Fernleihbestellung.
    • Um den Lokalisierungsprozess der aktiven Fernleihe automatisch zu aktivieren, wählen Sie auf der Seite Organisationseinheit - Details (siehe Konfiguration von Bibliotheken) das Kontrollkästchen Ressource automatisch lokalisieren. Wenn eine aktive Fernleihbestellung erstellt wird, wird automatisch nach der Ressource gesucht.
      Seite Organisationseinheit - Details – Kontrollkästchen Ressource automatisch lokalisieren
    • Um den Lokalisierungsprozess der aktiven Fernleihe manuell zu aktivieren, klicken Sie auf der Seite Aktive Fernleihbestellungen - Aufgabenliste (Benutzung > Fernleihe > Aktive Fernleihbestellungen) auf den Link Lokalisieren.
      Seite Aktive Fernleihbestellungen - Aufgabenliste – Link Lokalisieren
    Der Lokalisierungsprozess der aktiven Leitfaden ist erfolgreich, wenn es genau ein übereinstimmendes Ergebnis gibt, und er schlägt fehl, wenn es mehr als ein oder kein übereinstimmendes Ergebnis gibt. Im Fall eines fehlgeschlagenen Prozesses wird die Suchanfrage auf der Seite Bestandssuche angezeigt. Der Mitarbeiter kann die aktive Fernleihbestellung entweder manuell dem lokalen Bestand beifügen oder auf den Link Suchanfrage ändern klicken, um die Suchanfrage zu ändern.
    Eine Fernleihbibliothek kann konfiguriert werden, eine eingehende Bestellung automatisch abzulehnen, wenn der bestellte Titel keine verfügbaren Exemplare hat. Dies kann durch Aktivieren der Schalter Bestellung ablehnen, wenn keine Exemplare bestellbar/verfügbar und Ressource automatisch lokalisieren im Setup der aktiven Fernleihe der Fernleihbibliothek geschehen. Wenn der Schalter nicht aktiviert ist, kann der Mitarbeiter auf der gebenden Seite manuell entscheiden, ob die Bestellung abgelehnt werden soll, wenn das bestellte Exemplar nicht verfügbar ist.
    Der Lokalisierungsprozess der aktiven Fernleihe wird basierend auf den für die Bestellung verfügbaren Metadaten bearbeitet:
    • Wenn die Bestellung mit einer Datensatz-ID erhalten wurde, wird die aktive Fernleihbestellung automatisch mit dem gekennzeichneten Datensatz verknüpft. Eine Bestellung kann über ISO ILL mit einer Datensatz-ID erhalten werden, wenn der Besteller und der gebende Fernleihpartner derselben Netzwerkzone oder demselben Benutzungsnetzwerk angehören und die Bestellung unter Verwendung des Netzwerkzonen-Datensatzes oder mit einem deduplizierten Primo-Datensatz platziert wurde.
    • Wenn die Bestellung ohne Datensatz-ID erhalten wurde, wird der Datensatz basierend auf den ausgewählten Werten Lokalisieren nach Feldern auf der Seite Organisationseinheit - Details lokalisiert (Benutzung > Benutzunsgskonfiguration > Konfigurationsmenü > Bibliothek > Öffnungszeiten, klicken Sie auf die Registerkarte Übersicht).
      Seite Organisationseinheit-Details – Lokalisieren nach Feldern und Unterfeldern
    • Die Auswahl von Verfügbarkeit/Bestellbarkeit überprüfen ermöglicht es Alma, einen Partner zu überspringen, wenn das bestellte Exemplar nicht verfügbar ist.Diese Option ist nur für Alma-Lokalisierungsprofile verfügbar. Es wird sowohl die Verfügbarkeit als auch die Bestellbarkeit des Exemplars überprüft, entsprechend der Richtlinie Ist über Fernleihe bestellbar. Durch diese Option überspringt der Arbeitsablauf des nehmenden Fernleihpartners gebende Fernleihpartner, die kein verfügbares Exemplar haben, vollständig.
    • Wenn das Kontrollkästchen Lokalisieren nach Feldern nicht aktiviert ist oder wenn keines der Unterfelder ausgewählt wurde, basiert der Ablauf des Lokalisierungsprozesses auf den folgenden Kriterien (in der angegebenen Reihenfolge): LCCN, OCLC-Nummer, Titel und ISBN/ISSN.
    • Wenn die externe Datensatz-ID bei der Bestellung angegeben wurde, wird der Lokalisierungsprozess ausschließlich auf Basis der externen Datensatz-ID durchgeführt.

    Eigener Besitz

    Die Überprüfung des eigenen Besitzes legt fest, ob eine bestellte Ressource lokal im Besitz der Institution des Bestellers ist. Wenn Sie eine neue passive Fernleihbestellung in Alma erstellen, wird eine Warnung angezeigt, wenn die bestellte Ressource im Besitz der lokalen Institution ist.
    Die Überprüfung des eigenen Besitzes wird folgendermaßen vorgenommen:
    • Der Datensatz wird lokalisiert, basierend auf den ausgewählten Werten Lokalisieren nach Feldern auf der Seite Organisationseinheit - Details (Benutzung > Benutzungskonfiguration > Konfigurationsmenü > Bibliothek > Öffnungszeiten, klicken Sie auf die Registerkarte Übersicht).
      Seite Organisationseinheit-Details – Lokalisieren nach Feldern und Unterfeldern
    • Wenn das Kontrollkästchen Lokalisieren nach Feldern nicht aktiviert ist oder wenn keines der Unterfelder ausgewählt wurde, basiert der Ablauf des Lokalisierungsprozesses auf den folgenden Kriterien (in der angegebenen Reihenfolge): LCCN, OCLC-Nummer, Titel und ISBN/ISSN.
    Wenn dies im Primo Get It Tab durchgeführt wird, wird der eigene Besitz durch Auflösung der eingehenden OpenURL an eine bestehende Ressource festgelegt. Daher basiert er auf den Übereinstimmungsmechanismen des Resolvers, und nicht auf den oben genannten Konfigurationen.
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